Armeeprojekt – WH40k – Death Guard – Teil 4 – Bemalung

Wegen unserer Visionen verdammten Sie uns. Wegen der Sünde, klar zu sehen, was unser Vater – ihr wertvoller Imperator – geworden war, nannten Sie uns Verräter und stießen uns aus. Aber jetzt, meine Söhne, jetzt kommt die Abrechnung.

+++ Mortarion, vor der Invasion Ultramas +++

Hey und herzlich willkommen zurück zu meinem Blog über mein Warhammer 40k Death Guard Projekt. Wie bereits angedroht, werde ich euch heute einmal erklären, wie ich meine Death Guard bemalt habe und bemalen werde und welche Schritte dazu notwendig sind.

Das ist eine kleine Übersicht der Farben und Sprays, welche ich bisher für meine Miniaturen der Death Guard verwendet habe. Und nun schauen wir uns mal an, welche ich wohin geklatscht habe:

Die Grundierung

Ja ganz wichtig ist immer eine ordentliche Grundierung, Freunde der Pestilenz! Und ganz unnurglelig soll sie, nicht ekelig und pockig, sondern dünn und ordentlich aufgetragen werden. Also lest euch die Bedienungsanleitung der Spray Grundierungen durch, solltet ihr Sprays benutzen.

Meiner Einer benutzt Spray Grundierung von Citadel bzw. Army Painter. Bei den Poxwalker habe ich eine weiße Grundierung genommen, da ich die viele Haut lediglich mit Washes bearbeiten wollte und der Effekt der Washes auf Weiß zur Geltung kommt, während man bei schwarzer Grundierung…. nichts sieht ;).

Bei allen anderen Miniaturen griff ich zur schwarzen Grundierung und habe bei einem Rüstungsanteil von mehr als 50% an der Mini mit dem Death Guard Spray die Grundfarbe aufgetragen.

Grundfarben

Weiter ging es dann mit den hier abgebildeten Grundfarben (Balthasar Gold fehlt noch). Sofern ich keine Death Guard Grundierung durch das Spray vorgenommen habe, trug ich diese halt mit dem Pinsel auf. Ketten, Waffen usw wurden wieder geschwärzt und anschließend mit Silber gebürstet bzw. die Kanten akzentuiert oder ganz in Silber bemalt. Die Haut wurde mit Rakarth Flesh bepinselt, Umhänge und Stofffetzen in den abgebildeten Lila, Pink und Rot Tönen. 

Rost

Nurgle ist nicht nur pockig, sondern auch rostig. Rost stelle ich mit den o.a. Farben und Washes dar. Ich verwende einen Kurzhaar Bürstpinsel (Heißen die so?). Man kann auch die Schaustoff-Blistereinlagen dafür verwenden. Nun tupfe ich etwas Orange und Braun trocken auf die Waffen und Rüstungsteile und finalisieren dies mit einer Schicht Agrax Wash

Tentakel

Die Auswüchse und Tentakel grundiere ich mit Rakarth Flesh und trage verdünntes Druchii Violett Wash auf. Verdünnt, weil man so mit dem Pinsel die Farbpartikel schieben und so bessere Übergänge hinbekommen kann. Finaliseren kann ich die Tentakel oder Öffnungen dann mit u.a. Blood for the Blood God.

Washstraße

Nachdem alle Grundfarben getrocknet sind, trage ich nun die Washes auf. Agrax nimmt hier den Haupteil ein. Dieses Wash wird auf die Death Guard Rüstung sowie die herauswachsenden und mit Zandri Dust bemalten Hornauswüchse. Reikland Flesh kommt auf die mit Rakarth Flesh grundierten Hautteile (Keine Tentakel) und Nuln Oil kommt auf Ketten und weitere Rüstungsteile wie Bolter.

Hail the God of Pestilenz!

Effekte

Bei dem „magischen Feuer Schweife“? habe ich mich für diese Farbvariante entschieden. Grundfarbe ist das dunklere Blau, welches dann mit helleren Tönen hochgeschichtet wird.

Die Washes müssen komplett ausgetrocknen sein für die weiteren Schritte. Nun haben wir schon schön dreckige und nurglelige Einheiten, allerdings können wir nun mit den Grundfarben die Erhebungen bearbeiten und dabei die Schicht- oder Bürsttechnik verwenden… man kann es aber auch sein lassen 🙂

Die Base

Bei der Basegestaltung habe ich mich mich für Citadel Texture Paste und herkömmliche Tuffts (Army Painter) entschieden. Die Paste wird nicht zu dünn und nicht zu dick aufgetragen, ausgehärtet und dann mit Grau/weiß trocken gebürstet. Tufft drauf, fertig.

Abschließend kann man die Miniatur mit Technical Farben von Citadel bearbeiten, wie man möchte. Ich habe die Balthasar Gold Rüstungsteile mit Nihilakh Oxide bearbeitet um einen Grünspan Effekt zu erhalten. Nurgle Rot eignet sich ideal für offene Wunden und Pocken, genauso wie Blood for the Blood God. Auch Typhus Corrosion könnt ihr anstelle meiner Methode für Rosteffekte nutzen. Da könnt ihr euch wahrlich austoben. 

Ich hoffe euch hat mein kleines Tutorial gefallen und ihr könnt euch etwas hieraus mitnehmen für euche Death Guard.

 

Im nächsten Blog Bericht bekommt ihr dann meine Eindrücke zum Codex und einen fertigen Mortarion sowie einen BatRep um die Ohren.

Also bis dann ihr Maggots!

 

SicRat

Über den Autor SicRat

Gründer / Admin von www.tablepott.de und des Blogs. Redakteur und Hobbyist. Systeme: | Freebooters Fate Mannschaften: Bruderschaft, OLHG | SAGA Armeen: Wikinger/Jomswikinger | X-Wing: Rebellen, Imperium | Age of Sigmar: Mortal: Khorne Bloodbound | Infinity: ALEPH | Zombicide | The Walking Dead: All Out War

Teilen:
SicRat

SicRat

Gründer / Admin von www.tablepott.de und des Blogs. Redakteur und Hobbyist.

Systeme:
| Freebooters Fate Mannschaften: Bruderschaft, OLHG, Piraten, Debonn | X-Wing: Rebellen, Imperium, Scum | Age of Sigmar: Khorne Bloodbound | WH40k: Death Guard | The Walking Dead: All Out War

2 Gedanken zu „Armeeprojekt – WH40k – Death Guard – Teil 4 – Bemalung

  • 19. September 2017 um 08:48
    Permalink

    Das Ergebnis spricht für sich, habe relativ ähnlich gearbeitet, aber bei mir ist es immer ein wenig mehr Chaos 🙂

    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

zehn − eins =

Single Sign On provided by vBSSO